UNSER Kampf um die KATZENSCHUTZVERORDNUNG in GERA.

Ende Dezember 2019
Es ist geschafft! ­čĺ¬

Von den ersten Gespr├Ąchen im September 2017, ├╝ber die Einreichung aller ben├Âtigten 200 Erfassungsb├Âgen im Mai 2018 bis JETZT war es ein laaaaaaanger Weg. Aber alle Arbeit und Geduld haben sich ausgezahlt.

Die Katzenschutzverordnung tritt nun in Kraft.

Uns ist klar, dass es einige Katzenhalter geben wird, denen das nicht gef├Ąllt. Jedoch sind wir es, die das Elend und das Leid der herrenlosen Katzen auf den Stra├čen mitbekommen und nichts dagegen tun k├Ânnen. Jede/r unkastrierte Freig├Ąngerkatze/-kater verursacht schlimmes Leid. Aus zwei Hauskatzen k├Ânnen nach einem Jahr zw├Âlf, nach zwei Jahren 66, nach drei Jahren 350 Tiere werden. Diese unkontrollierte Vermehrung der Stra├čenkatzen l├Ąsst auch unser ├ľkosystem leiden, denn Katzen fressen nicht nur M├Ąuse, sondern auch viel zu viele V├Âgel. Mit Insekten, Eidechsen oder Flederm├Ąusen spielen sie gern, bis diese verletzt oder tot sind. Jeder von uns hat mittlerweile mitbekommen, dass es einen starken R├╝ckgang einiger dieser Tiere gibt. Das hat viel mit unserer Landwirtschaft zu tun. Deswegen ist es fatal, wenn auch noch die vielen hungrigen Stra├čenkatzen sich ├╝ber diese Tiere hermachen (m├╝ssen).

Also lasst uns vern├╝nftig sein und schlimmeres verhindern, indem wir unsere Lieblinge kastrieren und chippen lassen. ­čś╗


07.11.2018

Seit unserer 1.Gespr├Ąchsrunde am 20.09.2017 ist viel geschehen ÔÇô leider bisher ohne den erwarteten Erfolg!

Die Tier├Ąrzte der Stadt Gera sammelten bei ihren Katzenpatienten flei├čig alle relevanten Daten in einem Zeitraum von 8 Monaten. Vielen Dank daf├╝r.

 

Inhalt der Erfassungsb├Âgen:

Ort des Auffindens (wichtig f├╝r Benennung des Schutzgebietes)

Alter ca. und Geschlecht

Kastriert oder unkastriert

Kastration

Krankheiten

Behandlung bzw. Euthanasie

Stempel + Unterschrift

 

Das Veterin├Ąramt Gera ben├Âtigte diese B├Âgen, um entscheiden zu k├Ânnen, ob Schutzgebiete in der Stadt Gera notwendig sind.

Die Vorstandsvorsitzende Andrea Niendorf hat ├╝ber das gesamte Pfingsten 2018 an der Auswertung der 200 Erfassungsb├Âgen gearbeitet. Die Unterlagen wurden dann k├Ârperlich am 25.05.2018 an das Veterin├Ąramt, Herrn Dr.Grimm, ├╝bergeben. Nach unserem Wissen hat Hr. Dr. Grimm seine Zustimmung bereits gegeben und die Unterlagen weitergeleitet. Danach ging unser Antrag an das Ordnungsamt und dieses Amt ├╝bergab die Unterlagen zur Pr├╝fung auf rechtliche Richtigkeit an das Th├╝r. Landesverwaltungsamt Weimar. Best├Ątigt diese Beh├Ârde irgendwann unseren Antrag auf eine Katzenschutzverordnung f├╝r benannte Schutzgebiete, so kann dann das Ordnungsamt diese Verordnung dem OB Herr Vonarb zwecks Erlasses vorlegen. Der OB darf dann als ÔÇ×erweiterter WirkungskreisÔÇť allein unterschreiben und muss die Stadtr├Ąte dazu nicht befragen.

Obwohl die kreisfreien St├Ądte vom Land Th├╝ringen per Gesetz dazu erm├Ąchtigt wurden, Katzenschutzverordnungen nach Bedarf und Nachweis selbst├Ąndig zu erlassen, steht die Entscheidung zur Genehmigung trotz 4,5 Monate Bearbeitungszeit immer noch aus.

Das ist ein wortw├Ârtlicher Katzenjammer. Wir geben die Hoffnung dennoch nicht auf! Wir ben├Âtigen in Gera dringend diese Verordnung, die eine Verpflichtung zur Kastration und Registrierung aller Freig├Ąngerkatzen bedeutet. Damit kann die Population der frei lebenden verwilderten Hauskatzen reduziert und das Leid dieser Tiere gelindert werden.


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Radio-Interview zum Thema Katzenschutzverordnung in Gera
Am 18.10.2018 sprach das Vogtlandradio mit unserer Vorstandsvorsitzenden Andrea Niendorf und kl├Ąrte mit ihr gemeinsam auf, warum die Katzenschutzverordnung in Gera so wichtig ist und unbedingt eingef├╝hrt werden muss.
18-10-18 Katze social Media.mp3
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Am Mittwoch, den 20.09.2017, fand erstmals eine Gespr├Ąchsrunde zum Thema Katzenschutzverordnung mit den Tier├Ąrzten und dem Vorstand des Tierschutzvereines der Stadt Gera statt. Aufgrund der Erm├Ąchtigung zum Erlass einer Rechtsordnung zum Schutz freilebender Katzen des Landes Th├╝ringen auf die Landkreise und kreisfreien St├Ądte, ist der Tierschutzverein gemeinsam mit dem Tierheim bestrebt, solch eine Verordnung in der Stadt Gera umzusetzen. Grund daf├╝r ist die immer gr├Â├čer werdende Population frei lebender, wilder Katzen, die st├Ąndig neues Tierleid hervorruft. Mit der Katzenschutzverordnung soll eine Kastrationspflicht f├╝r alle Freig├Ąngerkatzen und -kater erreicht werden, um die weitere Fortpflanzung einzuschr├Ąnken. Die Tiersch├╝tzer des Vereins organisieren seit Jahren Lebendfangaktionen, fachgerechte Kastrationen und versorgen an 10 Futterstellen ca. 115 Katzen, die nach Genesung an den Fundort zur├╝ckgebracht wurden ÔÇô soweit eine Z├Ąhmung und Vermittlung an Tierfreunde nicht m├Âglich war. Auch das Tierheim beklagt eine zunehmend notwendige Katzenversorgung mit einem durchschnittlichen Durchlauf von 400 Katzen pro Jahr.

Im Ergebnis der Gespr├Ąchsrunde wurde eine weitere, gemeinsame Vorgehensweise beschlossen, die sich zun├Ąchst auf das Sammeln der tier├Ąrztlichen Erfassungsb├Âgen ├╝ber die Vorf├Ąlle der n├Ąchsten Monate konzentriert. Da vor dem Erlass einer Katzenschutzverordnung entsprechende Beweise f├╝r deren Notwendigkeit dem Amtstierarzt vorgelegt werden m├╝ssen, gibt es viel zu tun. Es freut den Tierschutzverein au├čerordentlich, dass sich trotz des erheblichen Mehraufwandes alle Beteiligten dar├╝ber einig sind, dem vorhandenen Tierleid entgegenwirken zu wollen.

Der Tierschutzverein bedankt sich ganz herzlich f├╝r diese sinnvolle, gemeinsame Tierschutzaktion bei allen Beteiligten.