Telefon: 0152 33990514       rehkitzrettung.gera@gmail.com

Dieses Foto zeigt das 1.Rehkitz, dass wir im Mai 2018 retten konnten.

Unter der Federführung des Tierschutzvereins Gera e.V. startete im Frühjahr 2018 ein Projekt zur Rettung von Rehkitzen mit einem fliegenden Wildretter, einer Drohne mit Wärmebildkamera.Die Vorbereitungen für dieses Projekt laufen bereits seit Dezember 2017. In dieser Zeit wurde das von YUNEEC als professionelle Rettungsdrohne konzipierte Fluggerät einschließlich Wärmebildkamera gekauft, sowie Gespräche mit dem Geraer Jagdverein und der Bauernschaft in Gera geführt. Von der Idee begeistert, haben sich viele spontan bereit erklärt, sich an dem gemeinsamen Tierschutzprojekt zu beteiligen, sowohl mit Helfern als auch mit Spenden,  da die Kosten i.H.v. ca. 4.500 € bisher von einer Tierschützerin privat vorfinanziert wurden. Wenn du mehr erfahren oder dich als Helfer und/oder durch Spenden beteiligen willst, klicke auf Rehkitzrettung.

Jedes Jahr zur Ernte von Gras und Grünroggen im April und Mai werden tausende der noch hilflosen Tiere von den Messern der Mähmaschinen getötet oder verletzt. Von ihren Müttern zur Welt gebracht, fehlt ihnen in den ersten vier Lebenswochen der Fluchtinstinkt. Ganz leise drücken sie sich bei Gefahr in den Grasboden hinein, bewegen sich nicht und warten auf die Rückkehr ihrer Mütter. Eine perfekte Strategie der Natur zum Schutz vor Fressfeinden, da die Kitze noch keinen Eigengeruch haben. Vor den Messern der Mähmaschinen schützt sie diese Strategie jedoch nicht.  Deswegen suchen wir zwischen April und Juni im Raum Gera/Zeitz/Eisenberg Wiesen am Morgen vor der Mahd mit unserer Wärmebild-Drohne ab, sichern die Rehkitze und andere Tiere und setzen diese unmittelbar nach der Mahd wieder aus. Dabei beachten wir selbstverständlich, dass wir keinen direkten Körperkontakt mit den Tieren haben, damit sie von ihren Muttertieren wieder angenommen werden. Diese Rettungsaktionen sind 100%-ig kostenlos und ehrenamtlich.

Du erreichst uns unter: Telefon 015233990514   rehkitzrettung.gera@gmail.com
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Dieses Foto wurde am 12.05.2018 von Ulf Darmochwal in Bad Köstritz aufgenommen.

Diese Kitz ist auf furchtbare Art und Weise während der Mahd ums Leben gekommen.

Schätzungsweise sterben jedes Jahr in Deutschland

100.000 Kitze auf diese Art und Weise.

Manche werden verstümmelt und sind nicht gleich tot. Sie schreien stundenlang nach ihrer Mama, die nichts tun kann. Wenn das Kitz Glück hat, wird ein Jäger schnell darauf aufmerksam und erlöst es.

Es ist schlimm und macht uns sehr betroffen.

Wir wollen und müssen etwas dagegen tun.

Hilf auch du!
www.rehkitzrettung-gera.de

Du erreichst uns unter Telefon: 015233990514   oder rehkitzrettung.gera@gmail.com


Tipps im Umgang mit Wildtieren:

Wildtiere

Solltest du auf ein Wildtier stoßen, dass augenscheinlich krank oder verletzt ist, informiere bitte den für das Gebiet zuständigen Jagdpächter. Hierzu kannst Du  die Polizei (Tel. 110) anrufen, welche den jeweiligen Jagdpächter ermittelt. Keinesfalls solltest du das Tier "einfach so" mitnehmen. Tollwut ist zwar in Deutschland quasi bekämpft, das Tier könnte dich aber bspw. aus Angst beißen und Tierbisse sind auch ohne Tollwut sehr infektiös. Zudem riskierst du eine Anzeige wegen Wilderei! Da der Tierschutzverein Gera seit 2018 in der Rehkitz- und Wildtierrettung aktiv ist, können wir dich auch im Falle eines Wildtierkontakts beraten. Bitte wende dich hierzu an rehkitzrettung.gera@gmail.com Du erreichst uns auch unter Telefon: 015233990514 

 

Wildvögel

Wildvögel unterliegen dem Naturschutzgesetz und dürfen grundsätzlich nicht aus der Natur entnommen werden. Findest du in der Brutzeit einen Jungvogel am Boden, solltest du ihn zuerst auf Verletzungen untersuchen, bevor du ihn auf einen katzensicheren Baum oder idealerweise in sein Nest zurücksetzt. Du kannst den Jungvogel ruhig anfassen, denn Vögel haben einen relativ schlechten Geruchssinn, so dass die Altvögel das Vogelkind auch mit deinem Menschengeruch weiterfüttern und versorgen. Findest du einen Mauersegler, Mehlschwalbe etc. am Boden, handelt es sich immer um eine Notsituation. 

Verletzte, kranke und schwache Vögel bringst du am besten zu einem vogelkundigen Tierarzt. Die Kosten der Behandlung der Wildvögel übernimmt die Stadt.  Hier findest du wertvolle Tipps zum Umgang mit JUNGVÖGEL.

 

Greifvögel

Greifvögel unterliegen dem Naturschutzgesetz und dürfen grundsätzlich nicht aus der Natur entnommen werden. Findest du einen kranken, verletzten und daher hilfebedürftigen Greifvogel, solltest du schnellstens einen vogelkundigen Tierarzt aufsuchen. In unserer Region kannst du zudem den Tierpark Gera um Hilfe bitten, wenn es darum geht, den tierärztlich versorgten Vogel vorübergehend aufzunehmen (Tel. 0365 810127)

Transportiere in Not geratene Vögel immer in einem mit Heu oder Gras ausgepolsterten Karton mit Deckel, in den du einige Luftlöcher machst. Handelsübliche Transportboxen (bspw. für Nager oder Katzen) sind ungeeignet, da sich die Vögel darin ihre Flügel verletzen können.

 

 

Hilfe für verletzte Wildtiere, die sich nicht im Raum Gera befinden, findest du auch hier.